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Auch die Auftragslage des SVTI blieb – zumindest temporär  – durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht unbeeinflusst. Einige Inspektionstätigkeiten gerieten in den Monaten April und Mai stark unter Druck bzw. konnten nicht mehr vor Ort durchgeführt werden. Die meisten Aufträge gingen aber nicht verloren, sondern konnten bis Ende Jahr wieder aufgeholt und mit einem Sondereffort abgearbeitet werden. Insgesamt entwickelte sich das Tätigkeitsvolumen budgetkonform und die Inspektorate konnten ihre Mandate und hoheitlichen Aufträge im erwarteten Rahmen abwickeln. Weitere Ausführungen zum Geschäftsverlauf können den Tätigkeitsberichten der einzelnen Inspektorate entnommen werden.

Das realisierte Betriebsergebnis erfüllt die strategischen Vorgaben und ermöglicht die stetige Entwicklung und Finanzierung der notwendigen Infrastruktur und der Organisation. Die Büroflächen des Erweiterungsbaus konnten im Jahr 2020 bis auf ein halbes Stockwerk an externe Firmen vermietet werden. Bei den Schulungsräumlichkeiten war der Einfluss der Pandemiemassnahmen deutlich spürbar, die Auslastung fand nicht im erhoffen Rahmen statt. Erfreulich ist aber, dass grundsätzlich eine gute Nachfrage nach den attraktiven und zentral gelegenen Schulungslokalitäten vorhanden ist. 

Im Berichtsjahr wurden verschiedene Digitalisierungsschritte in Angriff genommen. Beispiele sind das friktionslose Funktionieren des Home-Office-Betriebes, die Einführung von Web-Live-Kursen und Online-Seminaren auf breiter Front sowie die Umsetzung von Remote-Inspektionen und -Audits in der Praxis. Darüber hinaus ist der internationale Erfahrungsaustausch mit anderen Inspektionsgesellschaften nach wie vor von zentraler Wichtigkeit. 

Die Zukunftsaussichten bezüglich der hoheitlichen und mandatierten Tätigkeiten beurteilen die verantwortlichen Gremien – Geschäftsleitung und Vorstand – als intakt. Die Analyse der Geschäftsrisiken und der Zukunftsaussichten wurden aktualisiert und bearbeitet.