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Bericht der Niederlassung Lugano

Trotz der Pandemiesituation, die sich im Frühjahr 2020 in der italienischen Schweiz besonders zuspitzte, ist es der Niederlassung Lugano gelungen, den Kontakt zu unseren Partnern und Mitgliedern aufrechtzuerhalten. 

Die Niederlassung Lugano hat versucht, die Fixkosten niedrig zu halten, und auch die Zahl der Mitarbeitenden in der Niederlassung wurde leicht reduziert (ohne Entlassungen vornehmen zu müssen).

Einige Mitglieder haben ihre Mitgliedschaft aus rein finanziellen Gründen beendet, während die Zahl neuer Mitglieder gestiegen ist. Es handelt sich in diesem Fall um eine Schwankung, bei der sowohl die gesamte Anzahl der Mitglieder als auch die Leistungen unverändert geblieben sind. Was die Schulungen betrifft, so ist die Anzahl der Teilnehmenden deutlich zurückgegangen. Der Niederlassung ist es dennoch gelungen, das Kursangebot praktisch in dem Umfang beizubehalten, wie dies zu Beginn des Jahres geplant worden war. Einige Kurse wurden als Fernkurse durchgeführt, während für einige Ausbildungen eine Anwesenheit vor Ort möglich war. Auch die Zahl der Inspektionen von Feuerlöschanlagen ging zurück. Was die Ingenieurmandate betrifft, kann man sagen, dass der Kanton Tessin auf baulicher Ebene keinen signifikanten Rückgang zu verzeichnen hatte, so dass die Niederlassung Lugano an mehreren wichtigen Projekten im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes teilnehmen konnte. Nicht zuletzt konnten einige Ingenieure des Swiss Safety Center von Lugano-Massagno Projekte auf nationaler Ebene durchführen.

Wir lassen also ein Jahr 2020 hinter uns, dass uns trotz der Situation zu neuen Herausforderungen geführt und auch neue Chancen eröffnet hat.

Und wir sehen dem Jahr 2021 in allen Bereichen der Sicherheit und des Leistungsportfolios unserer Niederlassung mit einer gewissen Zuversicht entgegen.

Bericht der Niederlassung Neuchâtel

Das Jahr 2020 war für unsere Niederlassung in Neuchâtel mit zahlreichen Herausforderungen verbunden: So mussten wir eine schwierige finanzielle Situation meistern und das Vertrauen unserer Kunden und Partner gewinnen. Zudem ging es darum, unsere Geschäftstätigkeit weiterzuentwickeln, um zu einem wichtigen Akteur im Bereich der Prävention in der Westschweiz zu werden. Und all das, ohne zu ahnen, dass uns eine Gesundheitskrise wie die derzeitige bevorstand. 

Die Pandemie und das Geschäft 
Ähnlich wie das Tessin war auch die Westschweiz in besonderem Masse von der Pandemie, den entsprechenden Gesundheitsmassnahmen und den wirtschaftlichen Folgen betroffen. Es war unerlässlich, sich anzupassen und zu organisieren, sich gegenseitig zu unterstützen, aber auch Reaktionsfähigkeit und Mut zu zeigen. Im Frühjahr 2020 erlebten wir die vorübergehende Schliessung unserer Akademie und einen starken Rückgang unserer Audit- und Inspektionstätigkeiten, so dass wir auf Kurzarbeit umstellen mussten. Die Rückkehr der warmen Jahreszeit brachte uns grosse Hoffnung für die zweite Jahreshälfte. Leider war dann der Herbstbeginn von der zweiten Welle geprägt, mit der schrittweisen Schliessung öffentlicher Einrichtungen und zahlreichen Ungewissheiten.

Die Pandemie und ihre Folgen 
Um das Jahr 2020 des Swiss Safety Center Westschweiz kurz zu beschreiben, zitieren wir am besten unseren Gesundheitsminister, Herrn Alain Berset: Wir mussten so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig handeln. Diese Bewährungsprobe, die noch lange nicht vorbei ist, hat uns gestärkt und besser für die Zukunft gewappnet. Auch unsere Niederlassung konnte Flexibilität und Dynamik beweisen. Dank dem aktiven Einsatz ihrer Mitarbeitenden und trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in unserer Region hat unsere Niederlassung ihre Ziele für 2020 erreicht.

Die Zukunft 
Im Jahr 2021 sollte mit der Verbesserung der epidemiologischen Lage auch das wirtschaftliche Wachstum wieder ansteigen. Dennoch dauert die ungewisse Situation weiter an, und wir müssen belastbar und agil sein. Die Bedürfnisse unserer Kunden ernst zu nehmen und sie zu betreuen, ist uns ein Anliegen. Wir können diese Krise in die Chance verwandeln, neue Kontakte zu knüpfen sowie unsere Sichtbarkeit und unseren guten Ruf zu stärken, indem wir uns positiv weiterentwickeln. 

Entwicklung 
Wir werden die Bereiche Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz über Standardlösungen, Gefahrgutabwicklung, Umweltsicherheit, Brandschutz und unsere Akademie weiter auszubauen. Zu diesem Zweck bietet das Swiss Safety Center mehr als einhundert Kurstage in französischer Sprache an. 
In diesem neuen Jahr müssen wir auch neue Räumlichkeiten finden und beziehen, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. 
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wir halten uns an unsere Werte, Abstand und bleiben Ihnen – auch ohne Handschlag – stets «nah». Alles wird gut!